Am Schlafplatz …

  • verbringen wir ein Drittel unserer Zeit, 
  • tauchen wir ein in das Mysterium der Träume, 
  • erholen wir uns, 
  • lieben wir und entsteht mitunter neues Leben... 

Die Bedeutung eines gesunden Schlafes

Unser moderner Lebensstil bietet wenige Entspannungsmöglichkeiten. Überforderungen, Stress und einseitige Belastungen (z.B. durch langes Sitzen) geben unserem Schlaf einen besonderen Stellwert. Ein ausgeglichener Schlaf

  • wirkt entspannend
  • stärkt allgemein das Immunsystem 
  • regeneriert und gibt Kraft für den nächsten Tag 
  • schenkt Lebensfreude

Die Bedeutung des Schlafraumes

Es gibt eine ganze Reihe von sinnvollen Hinweisen, wie man den optimalen Platz für das Bett findet (1) und die Umgebung mit geeigneten Materialien, Licht und Farbe gestaltet (siehe auch Pkt.17 + 18). Wir arbeiten mit erfahrenen InnenarchitektInnen, Feng Shui- und Geomantie-BeraterInnenn zusammen und können Ihnen Literatur zu diesen Themenbereichen empfehlen.

Die Bedeutung eines ergonomisch angepassten Liegesystems

Eine individuell abgestimmte und anpassungsfähige Matratzen-Rost-Kombination kann Ihren Schlaf entscheidend verbessern:

  • Der Körper ist natürlich entspannt gelagert, die Liegeposition muss seltener gewechselt werden, der Schlaf wird ruhiger, die Tiefschlafphasen werden länger.
  • Durch eine weniger verspannte Lage verbessert sich der Flüssigkeitshaushalt der Gelenke.
  • Durch das Vermeiden von Druckstellen verbessert sich die Blutzirkulation.
  • Durch eine allgemein gute Schlafhaltung schützen Sie sich vor unnötigen Rückenschmerzen.

Lebensqualität ist bezahlbar

Individuell angepasste Betten aus natürlichen Materialien kosten auf zehn Jahre gerechnet etwa einen Euro pro Tag. Sie nutzen diese Investition wie keine andere: Rund ein Drittel ihres Lebens!

Gönnen Sie sich Raum

Für Großzügigkeit spricht vieles: Im Bett halten Sie sich so lange auf wie nirgends sonst. Ihr Bett behalten Sie meist länger als Ihr Schlafzimmer; das Bett sollte im Idealfall rundum »frei« stehen. Das wirkt sich nicht nur auf das Schlafgefühl positiv aus, sondern unterstützt auch die notwendige Durchlüftung der Matratze. Je freier der Schlafraum desto höher der Erholungswert.(6/7)

Die Betthöhe bestimmt die Wirkung des Schlafes mit - von hohen Betten mit sogenannter Komforthöhe (Matratzenoberkante ab 50 cm vom Boden) ist das Aufstehen leichter. Auch die Luftqualität (7) ist besser. Niedrigere Betten (Matratzenoberkante 35-45 cm vom Boden) wirken hingegen meist eleganter bzw. geben dem Raum mehr Offenheit. Sie wirken außerdem beruhigender auf „luftige“ Menschen und die meisten Kinder.

Bettlängen (8) nach der Faustregel Körpergröße + 25 cm unterstützen Wohlgefühl und Funktion: Sie sollten eine gute Handbreit Platz finden über dem Kopf und ebenso für die Füße, die sonst unwillkürlich angezogen werden, damit es unter der Bettdecke nicht zieht.

Harmonische Bettdimensionen sind das Quadrat 200 x 200 cm (wirkt optisch allerdings erst quadratisch in 200 x 210 cm) oder das Rechteck 160 x 200 cm bzw. 180 x 220 cm (8).

Bettbreite und Funktion
Die meisten Menschen fühlen sich in breiteren Betten wohler. Die Breite beeinflusst fast immer die Funktion des Rostes (siehe Schwingverhalten)!
Durchgehende Roste sind bis auf wenige Ausnahmen bei Doppelbetten zu vermeiden: beide Schläfer würden sich gegenseitig in der Schlafruhe und der ergonomischen Stützung stören. Eine Breite von nur 140 cm schränkt die Funktionsweise elastischer Roste stark ein und damit auch die Auswahl von Bettsystemen.
Einzelbetten mit der üblichen Breite von nur 90 cm sind eher unbequem. Eine Breite von 100 cm, besser 120 cm, begünstigt ein geborgenes und sicheres Gefühl, vor allem bei Komfortbetthöhen.

Achten Sie auf mögliche Störfelder

Wie oben erwähnt gibt es günstige und ungünstige Schlafplätze. Den Ausschlag können dabei einerseits profane Faktoren geben, wie z.B. Wasser-oder Stromanschlüsse in der angrenzenden Zimmerwand, aber auch subtilere Aspekte, wie z.B. sogenannte Energieströme. ExpertInnen können Ihnen dabei helfen, den richtigen Schlafplatz zu finden oder Schwierigkeiten zu mildern. Eine Liste solcher Spezialisten stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ein metallfreies Bett ist eine handwerkliche und optische Herausforderung, erschwert aber mitunter praktische bzw. schlanke Konstruktionen. Nur geschlossene Metallrahmen und -spiralen wie etwa bei Federkernmatratzen haben eine „Antennenwirkung”, die nicht nur die Wirkung des Erdmagnetfeldes beeinflussen, sondern in Zeiten zunehmenden Elektosmogs problematisch sind.

Setzen Sie sich ins rechte Licht

Die Atmosphäre in Ihrem Schlaf-, Erhol- und vielleicht Leseraum ist abhängig von der Farbstimmung der Umgebung und der Lichtführung.
Farben beeinflussen direkt und indirekt unsere Gefühle und unseren Energiehaushalt. Für den Schlafraum eigenen sich Farbtöne in der Balance von Ruhe und Wärme, besonders Farben aus dem Violett-Farbraum, auch No-colors und Erdtöne mit warmen Farbakzenten. Eine Farbberatung, die auf die Komposition vorhandener Materialien und Oberflächen ebenso eingeht wie auf Ihre Persönlichkeit, kann erstaunliche Möglichkeiten eröffnen.

Leuchten mit diffuser Abstrahlung wirken zur Raumbeleuchtung ungemütlich, in den meisten Fällen auch die in Mode befindlichen Deckenfluter. Abzuraten ist von Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen wegen ihrer ungeeigneten Lichtwirkung (wegen der kurzen Einschaltzeiten ergibt sich auch kein Spareffekt). Deckenleuchten über dem Bett sind ungünstig; zumindest unbewusst fühlt man sich unsicher unter ihnen, je schwerer sie wirken.
Gemütlich und zweckmäßig wirken gerichtete Lichtquellen bzw. Strahler und gedimmtes Licht. Bei der Montage sollten Sie möglichst darauf achten, dass die Kabel nicht am Kopfende geführt werden oder/und diese in größerer Entfernung geschaltet werden.

Was ist die Krönung?

Gewöhnlich ist die Suche nach dem passenden Bett schon komplex genug, dass den Bettwaren kaum mehr Beachtung geschenkt wird.

Eine gute Naturhaardecke schenkt Ihnen Freiheit. Sie ist luftig und leicht. Das Klima ist ausgeglichen. Die hervorragenden Eigenschaften der Schafschurwolle lassen sich steigern durch Edelhaare wie Kamelflaum; für den Sommer besonders Wildseide.
Federn sind problematisch: Sie führen leichter zu Hitze- und Feuchtigkeitsstau und ziehen Staub an. Hinzu kommt der Tierschutzaspekt (9).

Uns am nächsten ist aber die Bettwäsche. In hoher Qualität bedeuten allerdings die notwendigen Stoffmengen erstaunlich hohe Preise. Hohe, feine und anschmiegsame Qualitäten halten dafür nicht nur länger. Sie begünstigen auch deutlich die Funktion von Edelhaardecken, indem sie deren Leichtigkeit und Feuchtigkeitsregulierung unterstützen.
Neben der Qualität des Baumwollgarns und der Webart sind die Art und Qualität der Weiterverarbeitung  (mechanische und chemische „Veredelungsverfahren“) von Bedeutung.  Baumwolle aus biologischem Anbau gewinnt zunehmend an Bedeutung - zu ihren „Trägern“ gehören nicht zuletzt die Bauern und die Natur (10).

 

(6) Bettladen - nicht unterlüftete Betten | Bedenken sie, daß sie im Fall einer Lagerung unterhalb des Bettes täglich »über/auf diesen Dingen«schlafen. Ein stehender oder kein Luftraum unterder Matratze kann zu Schimmelbildungführen, insbesondere bei kaltenFußböden oder - eigentlich gesunden -kühlen Schlafzimmern. Im Übrigen kann Latex nach längerer Zeit ohne Unterlüftung den Geruch von untenaufnehmen. Strömungsversuche konnten zeigen, dass, wenn die niedrigen, belasteten Luftschichten nicht unter dem Bett hindurch fließen können, sie sich über das Bett bewegen.

(7) Luftqualität | Luft in großen Raumhöhen ist jedenfalls 1-3° wärmer und oft stickiger. Die niedrigen Luftschichten unter 40cm tragen deutlich höhere Staub und Giftbelastungen. Für eine ausreichende Luftbefeuchtung kann man das Aufhängen von Wäsche nutzen im Schlafzimmer nutzen. Zimmerbrunnen ionisieren zusätzlich die Luft und können ein beruhigendes Plätschern erzeugen. Billige Pumpen allerdings brummen nicht nur leicht, sie erzeugen auch eine intensive (messbare) elektrostatische Schwingung.

(8) Maßangaben | Angegebene Bettmaße der Hersteller beziehen sich im Normalfall auf das Innen-, sprich Matratzenmaß.

(9) Federn und Tierschutz | Gänse werden heute im großen Stil gehalten und von Arbeitskolonnnen gerupft, die nicht genau berücksichtigen können, wann die Tiere Federn lassen - was zu Schmerzen und Blutfließen führt. Demgegenüber lassen sich (Hochland-)Kamele ihr Winter-Unterhaar (Flaum) gerne auskämmen oder verlieren es von selbst.

 


(1) Ein paar Beispiele:
Alles was überdem Bett hängt ist störend. Ebensoalle Eingänge und Fenster in unmittelbarer Kopfnähe. Letztere sollten Sieam Besten im Blick haben. Alle Artenvon Installationen in der Wand amKopfende wirken störend